Verein trauert um Gisela Sander

 

Als einen sehr liebevollen, fröhlichen und durchweg sympathischen Menschen wird man sie noch lange in Erinnerung behalten:

Gisela Sander, Witwe des im April 2013 verstorbenen GSU-Ehrenmitglieds Karl-Heinz Sander, die sich erst am vergangenen Montag voller Zuversicht für eine Operation in einer Berliner Krankenhaus begeben hat und dort kurze Zeit später vollkommen überraschend verstarb.

Gisela Sander (1936-2018)

 

Viele Jahre war sie zunächst "nur" die Frau an der Seite von Karl-Heinz Sander; mit Abstand zur German Security Unit, denn diese galt als Sache ihres Gatten. Doch seit der Gründung des Vereins, rückte auch sie immer mehr in den Fokus der Kameradschaft, die sich um sie kümmerte, als es dem Ehrenmitglied immer schlechter ging.

Nach dessen Tod war es ihr eine Ehrensache, dem Verein beizutreten, "Flagge zu zeigen" und sich selbst auch einzubringen.

Zahlreiche Ausrüstungsgegenstände, Fotografien und persönliche Unterlagen Sanders gelangten so in den Besitz der GSU-Kameradschaft. Sie war es auch, die dem GUARD REPORT im Februar 2015 und im September 2016 umfangreiche Interviews gab, ihr gemeinsames Leben anschaulich darstellte und vor allem Karl-Heinz Sander von seiner menschlichen Seite aufzeigte.

Gisela Sander nahm an zahlreichen Events teil, speißte an der Seite von Ex-Stadtkommandant Sir Robert Corbett und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, unterstützte mit großen Spenden, tanzte auf einer Hochzeit im GSU-Kreise, besuchte Ausstellungen und war bereit, wenn man sie brauchte.

Ihren 80. Geburtstag feierte sie mit einzelnen Kameraden der GSU, empfing solche regelmäßig zu Kaffee und Kuchen und wehrte sich beharrlich, als sich Dritte mit falschem Vorwand an sie heranschlichen, um Exponate ihres verstorbenen Mannes zu ergattern oder versuchten, sich mit dem Namen Sander ins Rampenlicht zu stellen.

Sie hatte Biss - und dennoch große Würde und Ehre in sich.

Nun ist Gisela Sander im Alter von 81 Jahren gestorben, und auch jetzt steht der Verein an der Seite ihrer Familie, um notwendige Dinge zu erledigen und sie auf ihrem letzten Weg nicht alleine zu lassen. (red1)

 

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