teiler 180

 Die Ehrennadel

 

Bei der Ehrennadel handelt es sich, nach der Ehrenmitgliedschaft, um die zweithöchste Auszeichnung, die die GSU-Kameradschaft vergibt. Sie wurde mit Satzungsänderung im Juli 2015 eingeführt.

Sie ist zugleich die höchste Auszeichnung, die Nichtmitglieder und auch juristische Personen erhalten können. Deren Gestaltung und formalen Vorgaben sind in § 1 Absatz 6 SatzungGSU geregelt. Ehrenmitglieder sind Träger der Ehrennadel qua Amt.

Die Ehrennadel ist Personen gewidmet, die den Verein in wesentlichen Projekten unterstützt haben. Überreicht wird die Ehrennadel grundsätzlich während einer zentralen Jahresveranstaltung.

 

Die bisherigen Träger der Ehrennadel:

 

 

barracht

         

 

Dr. Axel Barrach
Träger der Ehrennadel seit dem 14. Juli 2015

 

Dr. Barrach war als Tierarzt beim 6941st Guard Battalion im Rang eines Majors beschäftigt und von 1982 bis 1994 auch als Veterinär bei der damaligen GSU eingesetzt.

Im April 2010 wählte ihn die Gründungsversammlung zum Ehrenmitglied der GSU-Kameradschaft; im August 2010 nahm er die Wahl an. Als Ehrenmitglied ist er automatisch Träger der Ehrennadel, die ihm am 5. Dezember 2015 überreicht wurde.

Dr. Axel Barrach ist verheiratet und lebt in Niedersachsen.

 

radtke

         

Heinz Radtke
Träger der Ehrennadel seit dem 14. Juli 2015

 

Der ehemalige GSU-Angehörige (1952-1988) gehört vor allem als letzter Chief Superintendent und ehemaliger stellvertretender Einheitsführer zu den wichtigsten Zeitzeugen des Vereins.

Im April 2010 wählte ihn die Gründungsversammlung zum Ehrenmitglied der GSU-Kameradschaft; im August 2010 nahm er die Wahl an. Als Ehrenmitglied ist er automatisch Träger der Ehrennadel, die ihm am 1. Oktober 2015 überreicht wurde.

Heinz Radtke ist verheiratet und lebt in Berlin.

 

         

Sir Robert J. S. Corbett KCVO CB
Träger der Ehrennadel seit dem 1. Oktober 2015

 

Der langjährige Offizier war von 1989 bis 1990 der letzte Kommandant des Britischen Sektors in Berlin. Während der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen wirkte er als Berater von Premierministerin Margaret Thatcher in Berlin-Fragen und übertrug am Tag vor der Wiedervereinigung als Vorsitzender der Alliierten Kommandantur, dem Regierenden Bürgermeister wieder die Stadthoheit.

Seit Vereinsgründung unterstützt der ehemalige Stadtkommandant die GSU-Kameradschaft in ihren Projekten und war mehrfach Gast des Vereins.

Am 1. Oktober 2015 wurde Sir Robert Corbett mit der Ehrennadel ausgezeichnet.

Der ehemalige Generalmajor ist verheiratet und lebt in Südengland.

 

 

         

Amanda J. Aikman
Trägerin der Ehrennadel seit dem 1. Oktober 2015

 

Die langjährige Verwaltungsbeamtin bekleidete über viele Jahre entscheidende Posten bei den Britischen Streitkräften, u. a. als Verbindungsbeamtin bei der Britischen Botschaft in Berlin.

Nach einer Verwendung im nordrhein-westfälischen Hauptquartier, wechselte sie in das Verteidigungsministerium nach London, ehe sie die Britischen Streitkräfte verließ und einer anderen Behörde beitrat.

Seit dessen Gründung unterstützt Amanda J. Aikman den GSU-Verein wesentlich. Am 1. Oktober 2015 wurde sie mit der Ehrennadel ausgezeichnet.

Sie lebt jetzt in Schottland.

 

         

Christian Zellmer
Träger der Ehrennadel seit dem 23. Juli 2016

 

Mehr als zehn Jahre, bis März 2016, wirkte Zellmer als Schankwirt des Vereinslokals "Zur Quelle" und gab dem Verein somit bereits Jahre vor dessen Gründung eine lokale Heimat. Er ermöglichte auch die Gründungsversammlung und zahlreiche weitere Events der GSU-Veteranen.

Im März 2016 gab er seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen auf und wurde am 23. Juli 2016 mit der Ehrennadel ausgezeichnet.

Christian Zellmer starb am 10. August 2016 mit 62 Jahren nach schwerer Krankheit. Er war geschieden und hinterlässt zwei Söhne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der Royal Military Police Association und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.