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Remembrance Day: 100 Jahre Kriegsende

 

Heute vor 100 Jahren endete der "Große Krieg". Ein Krieg, der sich weit über die Grenzen Europas hinweg auswirkte und das Leben der Bevölkerungen der beteiligten Länder auf brutalste Weise nahezu halbierte.

In Frankreich und in Großbritannien, wo der 11. November ein gesetzlicher Feiertag ist, fanden die großen zentralen Veranstaltungen statt.

 

Von den offiziellen Teilnehmern abgelegte Kränze am Memorial Stone (Foto: GSU)

Das Wachbataillon überreicht Uwe Krumrey das GSU-Gesteck zum Ablegen (Foto: GSU)

 

Ganz Commonwealth begeht diesen Tag als Remembrance Day, an dem mit Mohnblumen versehene Gestecke und Sträuße abgelegt werden. Die roten Poppies erinnern hierbei an die mit dem Blut der getöteten Soldaten des Ersten Weltkriegs getränkten Felder Flanderns sowie die  historische Vereinbarung von Compiègne, nach der der Erste Weltkrieg formal am „elften Tag des elften Monats um elf Uhr“ beendet wurde. Seitdem werden weltweit in den Commonwealth-Staaten am 11. November um 11:00 Uhr zwei Schweigeminuten durchgeführt und öffentliche Gebäude festlich angestrahlt.

Am jeweils nächstgelegenen Sonntag, dem „Remembrance Sunday“, werden wiederum Sträuße mit Mohnblumen auf den Friedhöfen und an Mahnmalen abgelegt.

In diesem Jahr fallen Remembrance Day und Remembrance Sunday wieder auf denselben Tag und abermals nahmen heute Vertreter der GSU-Kameradschaft an den offizielle Feierlichkeiten auf dem Gelände des Militärfriedhofs an der Heerstraße teil, die dieses Mal durch Australien ausgerichtet wurden.

Neben der Truppen der Commonwealth-Staaten beteiligten sich auch die Bundeswehr, die Bezirksämter Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau, der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, verschiedene Botschaften, Einrichtungen sowie Veteranenverbände und erstmals auch die Tschechisch-Atlantische Kommission bei der NATO an der Zeremonie.

Für die GSU-Kameradschaft, die seit 2013 als einziger alliierter Verein zu den offiziellen Teilnehmern der Feierlichkeiten gehört, legten der Vereinsvorsitzende Gerhard E. Zellmer und Schatzmeister Uwe Krumrey ein Gesteck im Namen aller ehemaligen Einheitsangehörigen nieder - dieses Jahr wieder nach australischem Protokoll, das sich von dem anderer Staaten in einigen Bereichen unterscheidet.

Nach dem offiziellen Teil versammelten sich die Teilnehmer in der anglikanischen Kirche in der Preußenallee zu einer Andacht, bevor die australische Botschaft zum obligatorischen Empfang lud.

Während des Event kam es zu Gesprächen mit der australischen Botschafterin Lynette Wood, dem britischen Botschafter Sir Sebastian Wood und Verteidigungsattaché Robert Rider. Unter den Gästen waren auch RBL-Ehrenvizepräsident Michael Tidnam, Lothar Kurzius als Vertreter des 6941st Guard Battalion sowie der ehemalige RMP-Regimentskommandeur Nicholas Barnard.

Der nächste Remembrance Sunday findet am 10. November 2019 statt. (red1)

 

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