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Verbindungsoffizier: Maurice Kent wird 85

 

Ursprünglich war er gar kein Militärpolizist, dennoch blieb er als einer der beliebtesten Verbindungsoffiziere bei der ehemaligen German Security Unit in Erinnerung: Maurice Kent (Foto, Quelle: Privat), der heute seinen 85. Geburtstag feiert und fest an der Seite des Vereins steht.

Kent trat 1951 als Angehöriger der Coldstream Guards den Britischen Streitkräften bei. Sein erster Einsatz führte ihn als Infanterist des 3. Bataillons zwei Jahre an den Suezkanal nach Ägypten. Im Anschluss wurde er wieder nach London versetzt und versah seinen Dienst bei der Palastwache des Buckingham Palace.

 

 

Im Zuge einer Reform wurde das 3. Bataillon aufgelöst und Kent in das 2. Bataillon eingegliedert. 1961 wechselte er zur Militärpolizei, bei der er zunächst in verschiedenen Kompanien der Rheinarmee und ab 1964 in der 4. Division verwendet wurde. Zwei Jahre später war er als Sergeant Rekrutenausbilder in Großbritannien.

Nachdem er zum Staff Sergeant befördert wurde, wechselte Kent zu einer Diensthundestaffel nach Hong Kong.

Nach zwei weiteren Jahren wurde Kent zum Warrant Officer 2 befördert und zur Rheinarmee nach Celle versetzt. Nur ein Jahr später erfolgte die Ernennung zum Warrant Officer 1. Kent übernahm im Anschluss die Position des Regimental Sergeant Major (RSM) bei der 111 Provost Company in Bergen Hohne.

Aus Anlass des 25-jährigen Thronjubiläums von Königin Elisabeth II wurde er zwei Jahre später als RSM zur London District Company abgeordnet und war mit seiner Einheit für die Absicherung der Feierlichkeiten verantwortlich.

1978 kehrte er erneut zur Rheinarmee zurück und übernahm des Posten des RSM bei der 110 Provost Company, ehe er 1980, als Nachfolger von John Lawrence, die Stelle des Verbindungsoffiziers bei der German Service Unit in Berlin antrat. Kent war der inzwischen fünfte Amtsinhaber als British Supervisory Element (BSE) in Berlin

1985, nachdem ihm Ian Gilfellon in Berlin folgte, übernahm er eine Stelle im Hauptquartier der Rheinarmee in Rheindahlen, ehe er 1987, nach insgesamt 35 Dienstjahren, in den Ruhestand trat.

Für seine Verdienste wurde Kent u. a. mit der General Service Medal, der Silver Jubilee Medal, der „Long Service Good Conduct“-Medal sowie der Meritorous Service Medal ausgezeichnet.

Maurice Kent ist seit Oktober 1965 mit seiner Frau Jane verheiratet. Das Paar hat mehrere Kinder und lebt in England. Die GSU-Kameradschaft „versorgte“ er bereits mit Anekdoten seiner Amtszeit sowie zahlreichen Fotografien.

Der Vereinsvorsitzende Gerhard E. Zellmer schrieb dem pensionierten Warrant Officer mit sehr persönlichen Worten, dass er zu den wichtigen Menschen gehört, die das „Leben und Wirken unserer Einheit geprägt und bereichert haben“.

Unser Verein gratuliert Maurice Kent zu seinem heutigen Ehrentag. (red1)

 

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Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der Royal Military Police Association und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

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